Digitalisierung als Chance verstehen

Erst die Corona Pandemie, die seit Dezember 2019 die Welt in Atem hält, hat die Digitalisierung auch in die Köpfe des deutschen Amtsschimmels geweht. Was früher undenkbar war, das wird plötzlich auch in Flintbek denkbar!

Bereits seit Dezember 2020 fordert Regine Schlegelberger – Erfurth die Möglichkeiten der im Sommer 2020 geänderten Gemeindeordnung auch in Flintbek zu nutzen. Schon früh stellte sie den Antrag die Hauptsatzung Flintbeks zu ändern und damit die Möglichkeiten der Gemeindeordnung auch zu nutzen.

Neben dem Schutz der Risikogruppen steht dabei im Fokus die Verschiebung von Sitzungen, wie im Frühjahr 2020, zu verhindern. Untermauert wurde das Bestreben durch einen Antrag, der die nötigen Haushaltsmittel zur Verfügung stellen sollte.

Lange wurden diese Bestrebungen durch die anderen Parteien im Ort und die Verwaltung blockiert. Als Argumente wurden die schwierige technische Umsetzung und die eingeschränkte Bürgerbeteiligung vorgeschoben.

Um so verwunderter war die FDP im Ort als im Dezember 2020 die Verwaltung selbst den Antrag auf Änderung der Hauptsatzung stellte und dafür tatsächlich keine Hausmittel beantragte.

Auch der Zeitungsartikel des Bürgermeisters vom 27. Januar lässt hoffen, dass Flintbek endlich digital wird. Damit folgt Flintbek dem Kreis, wo die Teilnahme des OK Kiel schon seit Jahren obligat ist und mit dem Tool Lifesize digitale Sitzungen durchführt werden.

Die FDP freut sich, dass auch Flintbek die Zeichen der Zeit wahrnimmt und die neuen Möglichkeiten nutzt. Die dafür benötigte digitale Infrastruktur kann später sicher auch für die digitale Verwaltung genutzt werden.

Vielleicht ist Flintbek in diesem Bereich dann nicht Schlusslicht, sondern beweist Mut und Engagement.