Klarer Kurs – gemeinsam für Flintbek und Bordesholm

Bordesholm und Flintbek, zwei geschichtsträchtige Orte an der historischen Verkehrsachse Altona und Kiel. Doch das neue Konzept des Landkreises für den ÖPNV trennt diese Orte. Zwar betont die Kreisverwaltung die zentrale Bedeutung der Bahnlinie, die auch Flintbek und Bordesholm verbindet. Allerdings hält nur jeder zweite Zug in beiden Orten.

Das wollen die beiden Ortsvorsitzenden aus Bordesholm, Thorsten Bretzke, und Flintbek, Alexander Wachs, ändern. Denn anders als so mancher grüne Dogmatiker im Bund, Land und Kreis wollen wir nicht weniger Mobilität, sondern mehr.

Eine pünktliche Bahnverbindung, die immer an beiden Orten hält und so beide miteinander verbindet. So können die Flintbeker das Kloster oder die Kegelbahn in Bordesholm besuchen, im Gegenzug können sich diese dafür die historischen Flintbeker Hünengräber ansehen und im Flintbeker Bahnhof ein Bier genießen. Auf jeden Fall möchten wir, dass die Orte enger zusammenrücken, das betont Thorsten Bretzke. Er weist darauf hin, dass ein zusätzlicher Halt nur 1-2 Minuten mehr Fahrzeit kosten dürfte, dafür würde aber die Qualität der Verbindung spürbar steigen. Die Verbesserung des ÖPNV in und nach Flintbek steht auf unserer Agenda, betont Alexander Wachs. Es gehört zu einem klaren Kurs für Flintbek die Mobilität – im Umbruch – zu erhalten und zu verbessern, sagt Regine Schlegelberger – Erfurth, die seit der Kommunalwahl die Fraktion der FDP in der Flintbeker Gemeindevertretung führt.

So ist es nur eine logische Konsequenz, dass die Freien Demokraten in beiden Orten eng zusammenarbeiten und sich an nah SH wenden werden, um Möglichkeiten auszuloten. Damit wollen wir beide Gemeinden miteinander aber auch mit Kiel besser verbinden. Dies ist nur der erste Schritt zur Zusammenarbeit dieser beiden Nachbarverbände.