Wahlkampf der FDP startet!

Kleine Partei – große Ziele

Die Liberalen in Flintbek starten in den Kommunalwahlkampf

Seit dem 25. März ist es soweit, die letzten sechs Wochen vor der Kommunalwahl sind angebrochen. Das heißt für jeden engagierten Kommunalpolitiker: raus zum Wahlkampf!

Jeder sieht es bereits an den Wahlplakaten, die stetig mehr und mehr werden. Sie allein machen aber keinen Wahlkampf. Auf die Inhalte kommt es an!

Deshalb werden die Liberalen sich auch den Fragen der Bürger stellen und ab dem 21. April jeweils samstags vor EDEKA und FAMILA Rede und Antwort stehen zu den Themen, die die Bürger Flintbeks bewegen.

Im Wahlprogramm hat sich die FDP Flintbek Gedanken dazu gemacht, was ihre Ziele für die kommenden fünf Jahre sind. Das vollständige Programm wird in Kürze sowohl auf der Website „Freie-Demokraten-Flintbek.de“ wie auch bei Facebook zur Verfügung stehen.

Hier vorab ein erster Eckpunkt:

Bebauung der Blumenwiese und Städtebauförderung: Die grundlegenden Entscheidungen zum Städtebaulichen Entwicklungskonzept und zur Festlegung des Sanierungsgebietes sind bereits per Mehrheitsbeschluss in der Gemeindevertretung gegen die Stimme der Liberalen gefallen. Leider noch vor der Kommunalwahl. Warum hat man Flintbeks Bürger nicht die Entscheidung überlassen, ob sie der Versiegelung der Blumenwiese und der klotzigen Bebauung zustimmen oder nicht? Auch die neue Bebauungsvariante mit vergrößertem Regenrückhaltebecken und begrüntem Dach ändert nichts an der massiven Bebauung der ortsbildprägenden Blumenwiese, an der Gefährdung unserer Kinder auf ihrem Schulweg, an der Zunahme schädlicher Emissionen durch das erhöhte Verkehrsaufkommen in der Senke der Blumenwiese, an der Entwässerungsproblematik und an der zunehmenden Verrohrung der Flintbek. In ganz Schleswig-Holstein nehmen Gemeinden Fördergelder in Anspruch, um Fließgewässer wieder freizulegen. Und Flintbek macht genau das Gegenteil!

Flintbeks Liberale sind gegen die Bebauung der Blumenwiese und gegen das finanzielle Experiment Städtebauförderung. In der Umsiedlung der Märkte sehen die Liberalen für die Bürger keinen Mehrwert. Das ursprüngliche Ziel, ein Ortszentrum zu schaffen, hat sich als Fata Morgana erwiesen. Was spricht eigentlich dagegen, dass sich Markant auf dem Familagrundstück neu aufstellt und ALDI seinen Standort beibehält?  Auch wenn durch die Mehrheitsbeschlüsse in der Gemeindevertretung einige Weichen gestellt zu sein scheinen, wird die Flintbeker FDP nicht aufgeben und den weiteren Prozess  kritisch begleiten und alles dafür tun, damit Flintbek sein individuelles Gesicht behält. Die FDP fragt, wie die Mittel für die angedachte Schulmodernisierung, die Vergrößerung des Feuerwehrgerätehauses und der Wiederaufbau des Bürger- und Sportzentrums geschultert werden können, wenn im Wege der Städtebauförderung noch zusätzliche Schulden gemacht werden.