Finanzen & Wirtschaft

Finanzen

Sie sind die Motoren einer funktionierenden Gemeinde. Auch wenn die Niedrigzinspolitik uns im Moment suggeriert, man könne ungestraft beliebig Schulden anhäufen, so gilt langfristig immer noch, dass ein ausgeglichener und schuldenfreier Haushalt die beste Voraussetzung für eine blühende Gemeinde ist. So werden finanzielle Mittel nicht dafür aufgewendet, Kredite zu bedienen, sondern um Infrastruktur zu schaffen und zu erhalten. Neben Straßen, Kindergärten und Schulen investieren wir dann Geld in unsere Zukunft und nicht in die Zukunft von Banken.

Einnahmen: Unser Ziel ist es Betriebe aus Kiel und dem ganzen Land an den günstig gelegenen Standort hier in Flintbek zu locken. Dies wird einerseits durch die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes geschehen, die offensiv beworben und vermarktet werden muss. Des Weiteren möchten wir durch eine gezielte Anpassung der Steuersätze Betriebe anlocken und nicht zuletzt durch aktives Wirtschaftsmanagement der Gemeinde ein investorenfreundliches Klima schaffen.

Nur wenn wir die Einnahmen aus Steuern erhöhen und dies ohne die Bürger zu belasten, werden wir Freiräume für die Zukunft schaffen.

Ausgaben: Finanzielle Spielräume werden durch sinnlose Ausgaben für überteuerte Maßnahmen und prestigeträchtige Großprojekte schnell verspielt. Zunehmend stützen wir uns in der Gemeinde bei jeder Investition und jedem Projekt auf Expertenrat und Expertengutachten. Damit wird nicht nur die Verwaltung von Arbeit entlastet. Es wird auch Verantwortung verlagert. Wie uns der Ausbau in der Gartenstraße mit den ursprünglich falsch ermittelten Belastungsklassen gezeigt hat, müssen wir uns wieder mehr auf unsere eigene Intuition und die unserer Mitbürger verlassen. Wir haben ja gelernt, dass auch Gutachter ihre Interessen haben und Fehler machen. So ist es auch, wenn noch so attraktive Fördergelder winken. Wir dürfen von ihnen nur Gebrauch machen, wenn auch die entsprechenden Eigenmittel vorhanden sind. Der Schuldenstand in Flintbek ist so hoch wie nie. Durch weitere Großprojekte wie die Städtebauförderung werden weitere Millionenschulden angehäuft. Wir wollen das verhindern! Nur so und mit gezielten Mehreinnahmen durch Wirtschaftsförderung werden wir die Zukunftsaufgaben wie Schule und Kindergarten bewältigen können.

Energieversorgung: Wir, als Liberale, wollen keine Windkraft oder Windparks gegen den Willen der Bürger. Insbesondere die betroffenen Bereiche Flintbeks mit der Vogelstange und ganz besonders Kleinflintbek müssen mit besonderem Augenmerk in den Planungen betrachtet werden. Gesetzliche Mindestabstände müssen sich an zukünftigen Siedlungsflächen orientieren und dürfen nicht den aktuellen Ortsgrenzen unterworfen werden. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Gemeinde sich aktiv in den Landesplanungsprozess einbringt und auch die gesundheitlichen Interessen der Bürger offensiv vertritt. Ebenso bei der Fernwärmeversorgung, die aktuell im Wandel ist, bedarf es neuer und innovativer Konzepte, um die Versorgung im Baugebiet Vogelstange für die Zukunft zu sichern. Wir setzen uns für eine aktive Beteiligung der Gemeinde im Prozess ein.